So stachelig der Kaktus. So zart die Blüte.
aus „Der Mittag" · 31 Minuten
Zum ersten Mal hier?
Eine Geschichte, ein Ort, eine ruhige Stimme — mehr braucht es für den Anfang nicht.
So stachelig der Kaktus. So zart die Blüte.
aus „Der Mittag" · 31 Minuten
Lieber erst kurz reinschmecken?
Stille Zeile
Der Himmel liegt in den Pfützen, als hätte ihn jemand dort abgelegt, damit er näher ist.
— aus einer Folge
Alle stillen ZeilenZum Hören
Schon dabei? Hier geht es weiter.
Kurz vor sechs. Der Wecker, der Moment des Zögerns, dann steht man auf — im Halbdunkel, jeder Handgriff sitzt. Die Wohnung ist still, nur die eigenen Schritte. Hinaus, auf den Sandweg, in die Dämmerung, wenn die Welt …
Oder überall, wo du zu Hause bist

Wie es zu Stille Orte kam
Angefangen hat alles mit zwei Jungs, die abends nicht zur Ruhe kamen. Hörspiel um Hörspiel lief, und irgendwann dachte ich: Erzähl ihnen doch selbst etwas. Ruhige Geschichten, die beim Zur-Ruhe-Kommen helfen.
Daraus wurde mit der Zeit etwas Eigenes. Ich fing an aufzuschreiben, was ich selbst erlebt hatte — Erinnerungen an Orte, an einzelne Momente. Manches ist genau so gewesen — und wo die Erinnerung aufhört, fängt das Erzählen an. Zusammen sind es stille Geschichten von Orten und Momenten.
Ums Müdewerden geht es längst nicht mehr. Es geht darum, für einen Moment ganz bei sich zu sein — einen stillen Ort zu haben, egal wo, egal wann. Mal ist es ein Weg am Wasser, mal nur ein gewöhnlicher Tag, genau angesehen. Nie belehrend, nie von oben herab, eher ein gemeinsames Entdecken, Seite an Seite.
Wer mag, hört einfach zu. Für die Dauer einer Stimme angekommen, an einem stillen Ort — und schöpft daraus im besten Fall ein wenig Kraft.
Kein Gespräch, kein Geplauder — erzählte Geschichten und eine ruhige Stimme.
Der stille Brief
Neue Folgen, eine stille Zeile, sonst nichts. Kein Lärm, keine Werbung.
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